CONF: Topographie und Infrastruktur juedischer Wohnquartiere (Erfurt, 11-12 May 17)

download (1)Erfurt, 11. – 12.05.2017
Registration deadline: May 2, 2017

3. Workshop der Arbeitsgruppe Mittelalter im „Netzwerk Jüdisches Kulturerbe“
INTER JUDEOS – TOPOGRAPHIE UND INFRASTRUKTUR JÜDISCHER WOHNQUARTIERE 1

Veranstaltet von der Arbeitsgruppe Mittelalter im Netzwerk Jüdisches Kulturerbe und der Stadt Erfurt in Zusammenarbeit mit dem Historicum – Zentrum für Geschichte und Archäologie der LMU München (Prof. Dr. Bernd Päffgen) und der Bet T‘fila – Forschungsstelle für jüdische Architektur, TU Braunschweig.
Leitung: Maria Stürzebecher und Simon Paulus

Die Arbeitsgruppe “Mittelalter” Im Rahmen des „Netzwerks Jüdisches Kulturerbe“ lädt zu ihrem nächsten Workshop am 11./12. Mai 2017 nach Erfurt ein. Im Mittelpunkt stehen Fragen nach Siedlungstopographie und “profaner” baulicher Infrastruktur in den jüdischen Wohnquartieren des Mittelalters, die sich aus laufenden archäologischen und bauarchäologischen Projekten ergeben. Ausgehend von den aktuellen Untersuchungen zu einem Häuserkomplex in Erfurt sollen Fallstudien diskutiert werden, die sich mit Bauzeugnissen, archäologischen Befunden und Textquellen zu baulichen Strukturen gewerblicher oder gemeinschaftlicher Nutzung in jüdischen Siedlungsquartieren beschäftigen (Kaufhäuser, Werkstätten, Lagerräume, Backhäuser, Schlachthäuser, Zu- und Abwassersysteme, Brunnen, Kloaken etc.). Zur weiteren Vertiefung des Themas ist ein weiterer Workshop im Herbst in Trier geplant.

Die Einladung richtet sich auch dieses Mal wieder an Interessierte aus allen Fachrichtungen (Bauforschung, Archäologie, Kunstgeschichte, Geschichtswissenschaften, Judaistik, Denkmalpflege und Museologie). Für das Forum am Freitagnachmittag, dem 12. Mai, besteht zudem die Möglichkeit, sich mit eigenen themenbezogenen Projekten und Fallstudien zu bewerben und dort zu diskutieren. Die Teilnehmerzahl für beide Tage ist begrenzt. Wir bitten daher um zeitnahe Anmeldung bis spätestens 2. Mai 2017. Reise- und Unterkunftskosten können leider nicht übernommen werden.
Für die Anmeldung und weitere Informationen wenden Sie sich bitte an:
maria.stuerzebecher@erfurt.de oder simon.paulus@ifag.uni-stuttgart.de

Adressen

Veranstaltungsort, 11./12. Mai 2017:
Kulturdirektion, Benediktsplatz 1,  99084 Erfurt
Beratungsraum (Eingang an der Stadtmünze, Ecke Rathausgasse)

Kontakt und Anmeldung:
Maria Stürzebecher, Kulturdirektion Stadt Erfurt
Tel. +49 361 655-1604 faxFax +49 361 655-1609
maria.stuerzebecher@erfurt.de

VORLÄUFIGES PROGRAMM:

DONNERSTAG, 11. Mai  2017
Benediktsplatz 1,  99084 Erfurt
(Eingang an der Stadtmünze, Ecke Rathausgasse)

14:00 – 16:30 Uhr
Begrüßung und Ortstermin1:  Der Gebäudekomplex „Steinernes Haus“: mit Barbara Perlich (TU Berlin/Erfurt) und Julia Hurlbeck (FH Erfurt)

16:30 Uhr  Pause

17:00 – 19:00 Uhr
Ortstermin 2: Das jüdische Viertel der zweiten Gemeinde „An der Stadtmünze“

ab 19:00 Uhr: gemeinsames Abendessen im Gasthaus „Feuerkugel“ Michaelisstraße 3-4, 99084 Erfurt

FREITAG, 12. Mai 2017
Benediktsplatz 1,  99084 Erfurt

09:30 – 13:00 Uhr:
Einführung: Topographie jüdischer Stadtquartiere im Mittelalter, Forschungsfragen
(Annette Weber, HJS Heidelberg, und Simon Paulus, Univ. Stuttgart/Bet Tfila Braunschweig)

Impuls 1: Das Erfurter jüdische Quartier aus archäologischer Sicht
(Karin Sczech, Landesamt für Denkmalpflege und Archäologie, Erfurt)

Impuls 2: Regensburg, München etc. –  Einblicke in laufende Projekte am Historicum – Zentrum für Geschichte und Archäologie der LMU München
(Bernd Päffgen, LMU München, u.a.)

13:00 Uhr: Mittagspause

14:30 – 16:00 Uhr:
Forum und Abschlussrunde (Moderation: Maria Stürzebecher, Stadt Erfurt)

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About thegrailquest

Anastasija Ropa holds a doctoral degree from Bangor University (North Wales), for a study in medieval and modern Arthurian literature. She has published a number of articles on medieval and modern Arthurian literature, focusing on its historical and artistic aspects. She is currently employed as guest lecturer at the Latvian Academy of Sport Education. Anastasija’s most recent research explores medieval equestrianism in English and French literary art and literature, and she is also engaged as part-time volunteer horse-trainer. In a nutshell: Lecturer at the Latvian Academy of Sport Education Graduate of the School of English, University of Wales, Bangor. Graduate of the University of Latvia Passionate about history, particularly the Middle Ages A horse-lover and horse-owner

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